14.12.2020

UV-Licht in Luftreinigern - sinnvoll, nutzlos oder schädlich?

Kann UV-Licht für virenfreie Raumluft sorgen? Und was ist mit Ozon? Eine Erläuterung ...

Bereits seit den 1980er Jahren wird die antivirale Wirkung von UV-C Licht vor allem in der Medizin genutzt um durch die Zerstörung der Zell-DNS Viren, Keime und Bakterien abzutöten.

Und zwar hautpsächlich zur Flächendesinfektion, bei der eine ausreichende Dosis und Einwirkzeit und ein geringer Abstand der Lampen zur Fläche notwendig ist. Das funktioniert aber nur mit UV-C Licht mit einer Wellenlänge von 254 Nm.

Reicht UV-C Licht alleine aus?

Es gibt auf dem Markt eine Reihe von Luftreinigern, die damit werben, durch alleinige Verwendung von UV-C Licht die Corona-Viren abtöten zu können. Entscheidend für die virentötende Wirkung von UV-C Licht ist die Dosis und die Einwirkzeit. Nun ist die Dosis das geringste Problem, hängt sie doch von der Anzahl und Leistungsstärke der Lampen ab.

Die Einwirkzeit

Bei der Luftreinigung muss die Luft, von einem Ventilator angetrieben, durch ein Gerät strömen. Daraus ergibt sich eine bestimmte Luftgeschwindigkeit, mit der dann auch die Viren an UV-C Lampen vorbeifliegen. Und während dieses Flugprozesses muss das UV-C Licht ausreichend lange auf die Viren einwirken, um sie abzutöten. Nämlich ca. 6 Sekunden. Allerdings beträgt die übliche Luftgeschwindigkeit in Luftreinigern, die einen ausreichenden Luftwechsel gewährleisten, ca. 2 Meter pro Sekunde. Damit müsste der Luftreiniger eine UV-C Strecke von 12 Metern haben … unmöglich.

Fazit: Mit UV-C Licht alleine lässt sich in herkömmlichen Luftreinigern, egal ob fahrbar oder als Wand- oder Deckengeräte installiert, keine virentötende Wirkung erzielen.

Aber was ist bei den HEPAX-Geräten anders?

Bei den HEPAX-Luftreinigern wird das UV-C Licht rein zur Desinfektion der Filter und des Geräteinneren verwendet. Durch die kontinuierliche Bestrahlung der Oberflächen hat kein Virus eine Chance. Das ist wissenschaftlich erwiesen und wurde von P3-Labor des Tierseuchen-Instituts der Universität Barcelona an einem HEPAX-Gerät getestet.

UV-C Licht kann doch Haut und Augen schädigen

Das ist richtig. Allerdings nur, wenn es aus einem Gehäuse nach aussen dringt. In den HEPAX-Geräten sind die UV-C Lampen vollkommen sicher tief im Gehäuseinneren verbaut. Keine UV-Strahlen dringen nach draußen. Und wenn eine Gerätetür wärend des Betriebes geöffnet wird, schalten sich die Lampen sofort vollständig aus.

Im Gegensatz dazu kann man bei vielen Wand- und Deckengeräten, die nur mit UV-C Licht arbeiten, während des Betriebes einen blauen Schimmer erkennen, der aus den Geräten austritt. Das ist UV-C Licht, und kein besonders guter Hinweis auf eine sichere Betriebsweise

Und was ist mit Ozon?

Häufig finden sich Warnungen, dass UV-Licht Ozon erzeugen würde. Ein Reizgas, das die Atemwege schädigt und gerade deshalb in Luftreinigern nichts zu suchen hätte. Das ist allerdings sehr stark verallgemeinert und wird häufig entweder aus Unkenntnis verbreitet oder um UV-C grundsätzlich als problematisch zu kennzeichnen.

Wie schon eingangs beschrieben, wirkt UV-C Licht nur bei einer Wellenlänge von 254 Nm virentötend. Und bei dieser Wellenlänge erzeugt UV-C Licht auch weder Ozon noch andere Spaltprodukte.

Somit arbeiten HEPAX Luftreiniger extrem effizient, töten Viren mit UV-C Licht sicher ab, desifizieren sich selbst und die verbauten Filter permanent und schädigen weder Augen und Haut durch Strahlen noch die Atemwege durch Ozon.

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